03.09.15

Neuerscheinung

Marco Hillemann/Tobias Roth (Hg.): "Wilhelm Müller und der Philhellenismus"

Wilhelm Müller...

01.09.15

Save the date: Tagung "The perception of demons in different literary genres in late antiquity"

Das Teilprojekt A02 "Dämonen und Heil" veranstaltet in diesem Herbst die Tagung "The perception of...

28.08.15

Stellenausschreibung

 

 

Institut für Geschichtswissenschaft, SFB 644, Z-Projekt Kennziffer...

Der Sonderforschungsbereich »Transformationen der Antike« vereint in seiner 3. Förderphase (2013–2016) 14 sozial- und geisteswissenschaftliche Fächer in 19 Projekten mit rund 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sechs Fakultäten der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin sowie dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin entstammen.

In der Arbeit des Sonderforschungsbereichs soll eine sektoralisierte Erforschung der Antike und ihrer Rezeption überwunden werden. Sein programmatisches Ziel ist die interdisziplinäre Kontextualisierung der produktiven Aneignungen und Transformationen antiker Wissenschaften und Künste. Untersucht wird die langsame, vom Mittelalter bis zur Moderne reichende Herausbildung des Wissenschaftssystems und der kulturellen Selbstkonstruktion der europäischen Gesellschaften.

Dabei werden die Grundlagen dieser interdisziplinären Kontextualisierung in der Theorie gelegt und an Beispielen vorgeführt. Analysiert werden insbesondere
  1. die Auswirkungen von Pluralisierungsphänomenen auf Prozesse der Transformation, die als Dynamisierung von Geltungsbehauptungen wirksam werden;
  2. die Bedeutung von Tendenzen der Kanonisierung, die als verbindliche Geltungssetzungen Antiketransformationen beeinflussen und von diesen beeinflusst werden;
  3. kontigente Formen von Antiketransformation;
  4. die Rolle von Leitdifferenzen als binären Begriffssets exemplarischer Ordnungs- und Geltungsansprüche.

Das zentrale theoretische Konzept der Transformation ermöglicht es dabei, die Referenz zur Antike als wechselseitige Relation der voneinander abhängigen Fremd- und Selbstkonstruktion zu analysieren, deren gegenseitige Hervorbringung im Begriff der Allelopoiese gefasst wird.