06.06.16

Tagung "Unsagbarkeit - Sprachen der Liebe in der Literatur der Vormoderne"

Das Teilprojekt B16 "Intimität im Wandel" veranstaltet am 10. Juni die Tagung "Unsagbarkeit -...

05.06.16

Ringvorlesung: Eine Antike, viele Antiken? Die Pluralisierung der Antike in ihrer Transformation

Ringvorlesung Sommersemester 2016, montags 16-18 Uhr Hauptgebäude, Unter den Linden 6, R....

04.06.16

Abschlusskonzert: Super flumina babylonis

Super flumina babylonis. Vokalmusik aus Renaissance und Barock Einführung von Jan Philipp Sprick:...

Aktuelles



Tagung "Unsagbarkeit - Sprachen der Liebe in der Literatur der Vormoderne"
Das Teilprojekt B16 "Intimität im Wandel" veranstaltet am 10. Juni die Tagung "Unsagbarkeit - Sprachen der Liebe in der Literatur der Vormoderne". Die Darstellungen von Intimität in Literatur und Kunst des Mittelalters und der Frühen Neuzeit sind vielfältig. Liebe und Freundschaft als Erscheinungsformen der Intimität werden in weltlichen und geistlichen Diskursen in sehr differenzierter Weise inszeniert. Doch haben diese Diskurse eines gemeinsam: die Darstellung eines Moments höchster Intimität, der verhüllt werden muss und somit unsagbar bleibt. Im Anschluss an Luhmanns Studie Liebe als Passion stellt sich die Frage, wie solche Formen der Unsagbarkeit in kommunikativen Prozessen funktionalisiert werden können. Intimität im Sinne einer „zwischenmenschlichen Interpenetration“ (Luhmann), einer wechselseitigen Durchdringung zweier empirischer Personen oder fiktionaler Figuren, gestaltet sich in vormodernen Gesellschaften vielfach als Spannung zwischen individuellem Affekt und ...
Ringvorlesung: Eine Antike, viele Antiken? Die Pluralisierung der Antike in ihrer Transformation
Ringvorlesung Sommersemester 2016, montags 16-18 Uhr Hauptgebäude, Unter den Linden 6, R. 1072 ›Transformation‹ ist in jüngerer Zeit zu einem Schlüsselbegriff bei der Erforschung kulturellen Wandels geworden. Der SFB 644 »Transformationen der Antike« hat dazu wesentlich beigetragen und für die komplexen Formen von Antikeaneignung in den nachantiken Kulturen Europas bis in die Gegenwart ein eigenes Analysekonzept entwickelt. Kerngedanke ist die Wechselseitigkeit der Veränderung (die Allelopoiese): Jede Gegenwart generiert auch jeweils ihre ›eigene‹ Antike. Nach knapp zwölf Jahren Arbeit stellt der SFB nun seine Forschungsergebnisse vor. Sie zeigen sowohl die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten des Transformationskonzepts als auch die Diversität der Phänomene, bei denen die Antike auch in den nachantiken Epochen eine wichtige Rolle spielt.
Abschlusskonzert: Super flumina babylonis
Super flumina babylonis. Vokalmusik aus Renaissance und Barock Einführung von Jan Philipp Sprick: „Babylon-Rezeption in Musik und Musiktheorie“ Dirigentin: Marie Eumont Beginn: 19 Uhr Ort: PAROCHIALKIRCHE, Klosterstr. 66/67, 10179 Berlin Eintritt frei, Spenden erbeten: Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe der Humboldt-Universität zu Berlin