17.12.14

Neuerscheinung

Voß’ Übersetzungssprache - Voraussetzungen, Kontexte, Folgen

Johann Heinrich Voß war seinen...

17.12.14

Workshop "Apotheosis of the North"

Das Teilprojekt A15 "Die nordische Transformation der Antike" veranstaltet am 17. und 18.12.2014...

11.12.14

Workshop "Archäologie und Rekonstruktion. Strategien visueller Erkenntnisprozesse"

Das Teilprojekt B4 veranstaltet vom 11. bis 12. Dezember 2014 einen Workshop mit dem Titel...

Der Sonderforschungsbereich »Transformationen der Antike« vereint in seiner 3. Förderphase (2013–2016) 14 sozial- und geisteswissenschaftliche Fächer in 19 Projekten mit rund 90 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sechs Fakultäten der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin sowie dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin entstammen.

In der Arbeit des Sonderforschungsbereichs soll eine sektoralisierte Erforschung der Antike und ihrer Rezeption überwunden werden. Sein programmatisches Ziel ist die interdisziplinäre Kontextualisierung der produktiven Aneignungen und Transformationen antiker Wissenschaften und Künste. Untersucht wird die langsame, vom Mittelalter bis zur Moderne reichende Herausbildung des Wissenschaftssystems und der kulturellen Selbstkonstruktion der europäischen Gesellschaften.

Dabei werden die Grundlagen dieser interdisziplinären Kontextualisierung in der Theorie gelegt und an Beispielen vorgeführt. Analysiert werden insbesondere
  1. die Auswirkungen von Pluralisierungsphänomenen auf Prozesse der Transformation, die als Dynamisierung von Geltungsbehauptungen wirksam werden;
  2. die Bedeutung von Tendenzen der Kanonisierung, die als verbindliche Geltungssetzungen Antiketransformationen beeinflussen und von diesen beeinflusst werden;
  3. kontigente Formen von Antiketransformation;
  4. die Rolle von Leitdifferenzen als binären Begriffssets exemplarischer Ordnungs- und Geltungsansprüche.

Das zentrale theoretische Konzept der Transformation ermöglicht es dabei, die Referenz zur Antike als wechselseitige Relation der voneinander abhängigen Fremd- und Selbstkonstruktion zu analysieren, deren gegenseitige Hervorbringung im Begriff der Allelopoiese gefasst wird.