14.01.13
Neuerscheinung
DIE LEGITIMATION VON IMPERIEN
Strategien und Motive im 19. und 20. Jahrhundert
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Der Sonderforschungsbereich "Transformationen der Antike" vereint elf sozial- und geisteswissenschaftliche Fächer der Humboldt-Universität zu Berlin, sowie je eines der Freien Universität Berlin und des Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in 16 Projekten mit rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus insgesamt fünf Fakultäten.
In der Arbeit des Sonderforschungsbereichs soll die bisher weitgehend sektoralisierte Erforschung der Antike und ihrer Rezeption überwunden werden. Sein programmatisches Ziel ist die interdisziplinäre Kontextualisierung der produktiven Aneignungen und Transformationen antiker Wissenschaften und Künste. Untersucht wird die langsame, vom Mittelalter bis zur Moderne reichende Herausbildung des Wissenschaftssystems und der kulturellen Selbstkonstruktion der europäischen Gesellschaften. Dabei werden die Grundlagen dieser interdisziplinären Kontextualisierung in der Theorie gelegt und an Beispielen vorgeführt.
Im Mittelpunkt des Interesses stehen
In der Arbeit des Sonderforschungsbereichs soll die bisher weitgehend sektoralisierte Erforschung der Antike und ihrer Rezeption überwunden werden. Sein programmatisches Ziel ist die interdisziplinäre Kontextualisierung der produktiven Aneignungen und Transformationen antiker Wissenschaften und Künste. Untersucht wird die langsame, vom Mittelalter bis zur Moderne reichende Herausbildung des Wissenschaftssystems und der kulturellen Selbstkonstruktion der europäischen Gesellschaften. Dabei werden die Grundlagen dieser interdisziplinären Kontextualisierung in der Theorie gelegt und an Beispielen vorgeführt.
Im Mittelpunkt des Interesses stehen
- die konstitutiven Funktionen der Antike bei der Ausbildung der europäischen Wissenschaftsgesellschaft und ihrer Disziplinen,
- die Rolle der Antike bei der Entstehung mittelalterlicher, neuzeitlicher und moderner kultureller Identitäten und Selbstkonstruktionen sowie
- die künstlerischen, literarischen, übersetzerischen und medialen Formen der Transformation.
Das zentrale theoretische Konzept der Transformation (vgl. hierzu das "Kurzprofil des SFB" auf dieser Homepage) ermöglicht es dabei, die Referenz zur Antike nicht als eine einseitige "Rezeption" eines invarianten Gegenstandes zu verstehen, sondern als zweiseitige Relation der voneinander abhängigen Fremd- und Selbstkonstruktion zu analysieren.


