01.06.12
Einladung zum siebten Dionysos-Arbeitsgespräch des Teilprojekts B8 Der differente Gott
1. und 2. Juni 2012
10.05.12
Tagung - "Zwischen Ereignis und Erzählung"
Konversion als Medium
der Selbstbeschreibung
in Mittelalter
und Früher Neuzeit
04.02.12
Neuerscheinung
Transformation -
Ein Konzept zur Erforschung kulturellen Wandels
Hartmut Böhme, Lutz...
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sonderforschungsbereich 644
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Mohrenstraße 40/41, Raum 233
Curriculum Vitæ
1992-1999 Studium der Mittelalterlichen Geschichte, Politikwissenschaft und Wirtschaftspolitik (VWL) an den Universitäten Münster, Granada (Spanien) und Freiburg. 2007 Promotion mit einer Arbeit unter dem Titel Chronisten, Räte, Professoren: zum Einfluß des italienischen Humanismus in Kastilien am Vorabend der spanischen Hegemonie (ca. 1450 bis 1527). Von 2006 bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt A4 »Historiographie des Humanismus« des Sonderforschungsbereichs 644 »Transformationen der Antike«. Seit Januar 2009 wissenschaftlicher Koordinator des SFB.
Publikationen
Monographie
Chronisten, Räte, Professoren: zum Einfluß des italienischen Humanismus in Kastilien am Vorabend der spanischen Hegemonie (ca. 1450 bis 1527). (Geschichte und Kultur der Iberischen Welt, Bd. 6.) Münster, Berlin 2010.
Sammelband/Herausgeberschaft
[zusammen mit Johannes Helmrath und Albert Schirrmeister:] Medien und Sprachen humanistischer Geschichtsschreibung. (Transformationen der Antike, Bd. 11.) Berlin, New York 2009.
Aufsätze
Das Schreiben über den Krieg: Berichte über vergangenes und gegenwärtiges Kriegsgeschehen in der humanistischen Historiographie. In: War in Words. Transformations of War from Antiquity to Clausewitz, hrsg. v. Marco Formisano und Hartmut Böhme. (Transformationen der Antike, Bd. 19.) Berlin, New York 2011. S. 237–269.
Trayectorias del humanismo italiano en la Península Ibérica entre los siglos xv y xvi: Consideraciones biográficas. In: Otras épocas, otros mundos, un continuum. Tradición clásica y humanística (ss. xvi–xviii), hrsg. v. María Isabel Viforcos Marinas und María Dolores Campos Sánchez-Bordona. (Humanismo y Tradición Clásica.) Madrid 2010. S. 51–64.
Gelehrte Fremde – italienische Humanisten und die Transformation der europäischen Historiographie. In: Transformationen antiker Wissenschaften, hrsg. v. Georg Toepfer und Hartmut Böhme. (Transformationen der Antike, Bd. 15.) Berlin, New York 2010. S. 191–213.
[zusammen mit Albert Schirrmeister:] Orte der Fremdheit. Zwischen Aneignung und Distanzierung: Voraussetzungen und Funktionen von ‚Fremdheit‘ bei humanistischen Geschichtsschreibern. In: Geschichte schreiben. Ein Quellen- und Studienhandbuch zur Historiografie (ca. 1350-1750), hrsg. v. Susanne Rau und Birgit Studt. Berlin 2010. S. 138–168.
Zwei Sprachen – ein Text? Lateinische und volksprachliche Versionen historiographischer Texte im Vergleich. In: Medien und Sprachen humanistischer Geschichtsschreibung, hrsg. v. Johannes Helmrath, Albert Schirrmeister und Stefan Schlelein. (Transformationen der Antike, Bd. 11.) Berlin, New York 2009. S. 167–203.
Marineo Sículo como historiador de la “nación española”. In: El Humanismo español entre el viejo mundo y el nuevo, hrsg. v. Jesús-Maria Nieto Ibáñez und Raúl Manchón Gómez. León, Jaén 2008. S. 243–251.
Rezensionen
Rezension zu: Biersack, Martin: Mediterraner Kulturtransfer am Beginn der Neuzeit. Die Rezeption der italienischen Renaissance in Kastilien zur Zeit der Katholischen Könige. München 2010. In: Renaissance Quarterly 64, H. 2, 2011, S. 551f.
Rezension zu: Freller, Thomas: Granada. Königreich zwischen Orient und Okzident. Ostfildern 2009. In: H-Soz-u-Kult, 16.09.2009, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2009-3-206.
Rezension zu: Fleisch, Ingo: Sacerdotium – Regnum – Studium. Der westiberische Raum und die europäische Universitätskultur im Hochmittelalter. Prosopographische und rechtsgeschichtliche Studien. Münster 2006. In: H-Soz-u-Kult, 23.07.2008, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-3-051.
Rezension zu: Maissen, Thomas und Gerrit Walther (Hrsg.): Funktionen des Humanismus. Studien zum Nutzen des Neuen in der humanistischen Kultur. Göttingen 2006. In: H-Soz-u-Kult, 18.07.2007, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2007-3-044.
Sonstiges
[zusammen mit Sebastian Möckel, Marco Walter und Anna Heinze:] Tagungsbericht Grenzen der Antike. Die Produktivität von Grenzen in Transformationsprozessen. 12.05.2011-14.05.2011, Berlin. In: H-Soz-u-Kult, 14.07.2011, hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3723; ausführlichere Version in: AHF-Information. 2011, Nr. 120, www.ahf-muenchen.de/Tagungsberichte/Berichte/pdf/2011/120-11.pdf.
Nur die Ruhe bewahren und nichts überstürzen. In: Studieren in Europa und Übersee. USA, Australien, Asien, hrsg. v. Hans-Martin Barthold. Frankfurt a. M. 1998. S. 201–203.
Wie ernährt man einen Reichstag? Ausgerechnet vor Beginn des Reichstages 1498 weigerten sich die Freiburger Bäcker, genügend Brot zu backen. In: Badische Zeitung, Nr. 154 vom 08.07.1998.
Ein himmlischer Computerfehler. Auch Engel auf Erden können bei der Evaluation irren. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 152 vom 04.07.1994.
Lehre
PS Pilgerfahrt, Heidenkampf, Gerechter Krieg: Die Kreuzzüge
LV-Nr. 51207
Als US-Präsident George W. Bush wenige Tage nach den Anschlägen vom 11. September 2001 den amerikanischen war on terrorism als einen „Kreuzzug“ bezeichnete, verwies er – bewußt oder unbewußt – auf ein spezifisches Konzept von Auseinandersetzung, das auf eine über 900jährige Geschichte zurückblicken kann. Bis heute ist die Idee des ‚Kreuzzugs‘ im politischen Diskurs des Westens wie der arabischen Welt präsent und mit bestimmten Konnotationen verbunden, die auf diese lange Geschichte zurückgehen und je unterschiedliche Assoziationen und Reaktionen hervorrufen. Was aber wissen wir über ‚die‘ Kreuzzüge selbst?
Das Proseminar will sich dem Phänomen jener ‚heiligen Kriege‘ des Hochmittelalters widmen, die bis heute unter dem Begriff der ‚Kreuzzüge‘ subsumiert werden. Dabei soll es weniger um das kriegerische Geschehen als solches gehen, als um dessen Voraussetzungen und Bedingungen: Welche Entwicklungen ermöglichten es, daß ein ‚heiliger Krieg‘ im Namen einer Religion geführt wurde, die eigentlich die Nächsten- und Feindesliebe predigte? Unter welchen sozialen Bedingungen und innerhalb welcher politischer Strukturen fanden die Kreuzzüge statt? Wer nahm an ihnen teil und mit welcher Motivation? Wer berichtet uns von den Zügen ins Heilige Land und auf welche Weise? Mit welchen Argumenten arbeiteten Fürsprecher und Gegner der Kreuzzugsbewegung? Und nicht zuletzt: Was ist eigentlich ein Kreuzzug, was unterscheidet ihn von anderen Formen mittelalterlicher kriegerischer Auseinandersetzung?
Mit der Untersuchung der genannten Fragen sollen zugleich ein vertiefter Einblick in die hochmittelalterliche Gesellschaft erarbeitet, ein Überblick über die zur Verfügung stehenden Quellen gewonnen sowie die grundlegenden Arbeitstechniken der Mittelalterlichen Geschichte eingeübt werden.
Wintersemester 2011/12
PS Krise oder Aufbruch? Das 14. Jahrhundert
LV-Nr. 51208
Sommersemester 2011
PS Welt vs. Kirche. Der Investiturstreit
LV-Nr. 51216
Wintersemester 2010/11
UE "Zwischen diesen brach ein gewaltiger Streit aus" - Krieg und Konflikt in der Geschichtsschreibung des Hochmittelalters
LV-Nr. 51218
Sommersemester 2010
PS Reise, Kriegszug, Pilgerfahrt - Mobilität im Mittelalter
LV-Nr. 51224
Wintersemester 2009/10
PS Krieg und Frieden. Konflikte und Konfliktbewältigung im Mittelalter
LV-Nr. 51210
Sommersemester 2009
PS Für Seelenheil und Ackerland. Die hochmittelalterliche deutsche Ostsiedlung
LV-Nr. 51209
Sommersemester 2008 / gemeinsam mit Thomas Woelki
UE Theorieangebote zur mittelalterlichen Stadtgeschichte
LV-Nr. 51213
Wintersemester 2007/08
PS Spätmittelalterliche Königsherrschaft zwischen Adel und Kirche: Die Trastámara in Kastilien und Aragón
LV-Nr. 51215
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